- Rennen: 1. Platz – 3:01:01.335
Ich habe soeben zum ersten Mal den Großen Preis von Brasilien gewonnen! Ich erinnere mich noch daran, wie ich bei Ayrtons Sieg 1991 zugesehen habe und mir dachte: „Eines Tages möchte ich das auch schaffen“. Ich teilte seine Emotionen an diesem Tag und nun kann ich endlich verstehen, wie er sich gefühlt haben muss. Dies war der 44. Grand Prix hier, das macht es für mich zu etwas ganz Besonderem. Vor diesem Publikum auf Sennas Boden zu gewinnen... das werde ich niemals vergessen und ich kann es einfach nicht glauben, dass mir das endlich gelungen ist. Das ist echt verrückt. In all den Jahren war es so hart, dieses Rennen zu gewinnen – und heute war es einer meiner einfachsten Siege überhaupt. Natürlich hätte mir bei diesen Bedingungen jederzeit ein Fehler unterlaufen können. Aber ich war heute sehr entspannt und merkte, dass ich alles unter Kontrolle hatte. Ich liebe es, im Regen zu fahren. Das muss davon kommen, dass ich als Kind so viele Jahre lang im Regen in Großbritannien gefahren bin! Es ist alles eine Kopfsache. Du musst cool bleiben, darfst keine Fehler begehen, brauchst großartige Reaktionen und musst wissen, wie du mit dem Auto umzugehen hast. Es war eines dieser Rennen, bei denen ich mich voll auf das Fahren konzentrieren konnte. Der Reifensatz hielt immer weiter und weiter und ich hatte keinerlei Probleme. Das Auto war einfach fantastisch. Vielen Dank an alle in unseren beiden Werken, die sehr hart dafür gearbeitet haben, um so ein unglaubliches Auto zu bauen. Dieses Ergebnis ist ihr Werk. Wir schreiben jede Woche Geschichte und wir haben immer wieder bewiesen, dass wir mit Abstand das beste Team sind – und zwar in jedem Bereich. Unsere Hospitality ist die Beste, unser Essen ist das Beste, unsere Jungs in der Box sind die Besten, die Jungs in der Fabrik sind die Besten, unsere Autos sind die Besten... es ist echt selten, dass jedes Gebiet so perfekt ist und ich bin stolz darauf, Teil des Ganzen zu sein. Ich bin glücklich, dass die Entscheidung nun erst beim letzten Rennen fällt. Jetzt kann ich mich nur noch darauf konzentrieren, so stark wie bei den letzten paar Rennen zu sein. Wenn mir das gelingt, weiß ich in meinem Herzen, was mir in diesem Jahr gelungen ist.