Der Formel-1-Tross ist in den Straßen von Monaco in das Rennwochenende gestartet. In einem ereignisreichen ersten freien Training am Freitagvormittag setzte sich Lokalmatador Charles Leclerc an die Spitze der Zeitenliste. Der Ferrari-Pilot umrundete den Circuit de Monaco in einer Bestzeit von 1:13,978 Minuten.
Sein Teamkollege Lewis Hamilton komplettierte das starke Ergebnis für die Scuderia und reihte sich mit einem Rückstand von 0,226 Sekunden auf dem zweiten Platz ein. Dahinter folgte Max Verstappen (Red Bull) als drittschnellster Pilot, gefolgt von den beiden Mercedes-Fahrern Andrea Kimi Antonelli und George Russell.
Hülkenberg mit starkem Auftakt
Ein erfreuliches Ergebnis lieferte Nico Hülkenberg ab. Der Audi-Pilot beendete die Session auf dem siebten Rang. Mit einer Zeit von 1:15.343 und einem Rückstand von 1,365 Sekunden platzierte er sich erfolgreich im „McLaren-Sandwich“, direkt zwischen Lando Norris auf Rang sechs und Oscar Piastri auf Rang acht. Auch sein Teamkollege Gabriel Bortoleto schaffte den Sprung unter die besten Zehn.
Unterbrechungen durch Zwischenfälle
Die Session war von mehreren Zwischenfällen geprägt. Für die größte Schrecksekunde sorgte Isack Hadjar (Red Bull), der mit einem harten Einschlag in die Leitplanken der Schwimmbad-Schikane eine rote Flagge auslöste. Er blieb glücklicherweise unverletzt. Auch Charles Leclerc sorgte für Aufsehen, als er zweimal die Auslaufzone in der Mirabeau-Kurve nutzen musste, während eine weitere Unterbrechung durch einen Zwischenfall mit Fernando Alonso (Aston Martin) verursacht wurde.