Bericht
Ferrari Pilot Sebastian Vettel musste hart für seinen Sieg im Britischen Silverstone kämpfen und setzte sich am Ende gegen seinen WM Kontrahenten Lewis Hamilton im Mercedes mit einem Vorsprung von nur 2,264 Sekunden durch. Dritter wurde knapp hinter Hamilton Kim Räikkönen im Ferrari vor seinem Landsmann Valtteri Bottas im Mercedes. Daniel Ricciardo wurde im Red Bull Fünfter vor Nico Hülkenberg im Renault und dem Force India Piloten Esteban Ocon. Fernando Alonso erreichte im McLaren Position Acht vor dem Haas Piloten Kevin Magnussen. Pierre Gasly (Toro Rosso) kam als Zehnter über die Ziellinie, wurde jedoch nachträglich mit einer 5 Sekunden Strafe wegen eine Kollision mit Sergio Perez (Force India ) bestraft. Daher verlor Gasly seinen Zehnten Platz und somit einen WM Punkt an Sergio Perez und wurde am Ende auch hinter Stoffel Vandoorne (McLaren) und Lance Stroll (Williams) als Dreizehnter gewertet. Vierzehnter wurde Sergey Sirotkin im zweiten Williams. Max Verstappen schied am Ende in der Runde 47 mit einem Defekt aus und wurde noch als Fünfzehnter gewertet. Carlos Sainz Jr. (Renault) und Romain Grosjean (Haas) kollidierten in Runde 38 und schieden beide aus. Marcus Ericsson krachte in Runde 32 in die Reifenstapel und musste ebenfalls das Rennen frühzeitig beenden. Für Charles Leclerc war das Rennen nach 10 Runden beendet und Brendon Hartley musste seinen Toro Rosso nach nur einer Runde wieder abstellen.
Der frisch asphaltierte Streckenbelag mit einigen Unebenheiten und die schnelleren Autos im Jahr 2018 sorgten dafür, dass viele Piloten Probleme mit der Strecke bekamen und sich öfter neben der Strecke wiederfanden als ihnen lieb war. Doch beim Start wog sich Lewis Hamilton im Mercedes in Sicherheit und wollte bei seinem Heimrennen auch als Erster durch die erste Kurve gehen. Doch er startete sehr schlecht. So kam es, dass Sebastian Vettel schon im Sprint auf diese erste Kurve vorne lag. Auch Valtteri Bottas, als Vierter gestartet, überholte nicht nur Kimi Räikkönen, sondern auch seinen Teamkollegen Lewis Hamilton und reihte sich hinter Vettel ein. Räikkönen und Hamilton gingen Rad an Rad in die erste Kurve und es kam, wie es kommen musste. Räikkönen touchierte in der folgenden Linkskurve Hamilton, der sich darauf hin von der Strecke drehte und das Feld von hinten aufrollen musste. Räikkönen verlor nicht all zu viele Plätze und konnte ohne spürbare Probleme weiter fahren. Er bekam jedoch Ärger von der Rennleitung für diese Kollision. Er erhielt eine 10 Sekunden Strafe für einen Unfall, für den Vettel im Zweikampf mit Bottas in Frankreich nur 5 Sekunden bekam. Weiter hinten rutschte der Mexikaner Sergio Perez über die Strecke in Richtung Boxenausfahrt. Nur knapp verfehlte er Sirotkin, der zusammen mit Stroll und Hartley aus der Box startete.
In den folgenden Runden jammerte Hamilton über angebliche Schäden am Mercedes. Doch die Zeiten sagten anderes aus. Runde um Runde überholte der Brite seine Konkurrenten, bis er in Runde 22, begünstigt von den Stopps der anderen Piloten, auf Position zwei lag. Eine Runde später ließ er seinen Teamkollegen Valtteri Bottas vorbei, der auf der Jagd nach dem Spitzenreiter Sebastian Vettel war. In Runde 25 kam dann auch Vettel rein und sortierte sich auf Postion Sechs wieder ein. In der 33. Runde schloss sich das DRS von Marcus Ericsson nicht rutschte von der Strecke und krachte fast ungebremst in die Reifenstapel. Der Schwede blieb unverletzt, musste jedoch nach dem harten Aufprall ins Medical Center. Die Rennleitung holte das Safetycar raus. Unter Anderem profitierte Hamilton von diesem Ausbremsen und konnte auf die Spitze wieder aufschließen. Doch Ferrari nutzte die Gelegenheit und holte, wie auch Red Bull, beide Piloten zum Reifenwechsel an die Box. Die Mercedes fuhren weiter. Nach den Stopps sortierte sich Vettel als Zweiter hinter Bottas ein. Dahinter Hamilton, Verstappen und Kimi Räikkönen.
Wieder ein mal jammerte Hamilton über die verpasste Chance, Reifen zu wechseln und meinte dauern, wie er mit den alten Schluffen an Vettel vorbeikommen soll.
Als dann das Safetycar wieder die Strecke verließ, machte Bottas beim Start sehr langsam und ließ Vettel keine chance zu reagieren. Doch das Rennen war nur kurz frei gegeben, da sich die Piloten Sainz und Grosjean zu nahe kamen. Dabei rutschte Sainz in den Haas von Grosjean. Beide schlitterten über die Strecke und blieben nach einer leichten Berührung mit den Reifenstapels an diesen stehen. Das Aus für beide Piloten. Wieder musste das Safetycar raus. Auch nach dem nächsten Neustart blieb die Reihenfolge erst mal unverändert. Bottas vor Vettel, Hamilton, Verstappen und Räikkönen. An mehreren stellen versuchte Vettel an Bottas mit den besseren Reifen vorbei zu kommen, doch Bottas machte immer zu und ließ Vettel keine Chance. Räikkönen machte es besser und überholte in der 43. Runde Max Verstappen und machte nun Jagd nach Lewis Hamilton. Die ersten vier Piloten lagen nur wenige Sekunden voneinander entfernt. Sie lieferten sich atemberaubende Zweikämpfe. In der 47. Runde ging Vettel mit einem Überraschungsangriff an Bottas vorbei. Nur eine Runde später ging auch Hamilton an den Finnen vorbei. Es sah wie Stallregie aus, doch eine weitere Runde später musste auch Bottas, mir schlechter werdenden Reifen auch Räikkönen ergeben. In den letzten Runden kontrollierte Vettel das Feld und ließ den Briten hinter sich, der wiederum die Angriffe von Räikkönen abwehren musste. Am Ende holte sich Sebastian Vettel im Ferrari die 25 WM Punkte aus Großbritannien und baute seine WM Führung auf 8 Punkte Vorsprung aus. Hamilton musste sich mit den 18 Punkten für den zweiten Platz zufrieden geben. Beim Interview nach dem Rennen erschien Hamilton nicht und verzog sich beleidigt in den Raum vor der Siegerehrung. Kein schönes Verhalten eines Weltmeisters, sich seinen Fans auch nach einer Niederlage nicht zu zeigen. Zwar gratulierte er den Sieger Sebastian Vettel, würdigte aber Räikkönen nach dessen Crash in der Startphase keines Blickes. Schon bei dem obligatorischen Photo der drei Sieger des Qualifying erschien Hamilton nicht uns ließ seine beiden Ferrari Kollegen alleine stehen, die dann, als Hamilton doch auftauchte, kurz darauf verschwanden. Mal schauen, wie das Duell in den nächsten Rennen weiter geht. Das nächste Rennen ist wieder in Deutschland auf den Hockenheimring am 22.Juli 2018.
Der frisch asphaltierte Streckenbelag mit einigen Unebenheiten und die schnelleren Autos im Jahr 2018 sorgten dafür, dass viele Piloten Probleme mit der Strecke bekamen und sich öfter neben der Strecke wiederfanden als ihnen lieb war. Doch beim Start wog sich Lewis Hamilton im Mercedes in Sicherheit und wollte bei seinem Heimrennen auch als Erster durch die erste Kurve gehen. Doch er startete sehr schlecht. So kam es, dass Sebastian Vettel schon im Sprint auf diese erste Kurve vorne lag. Auch Valtteri Bottas, als Vierter gestartet, überholte nicht nur Kimi Räikkönen, sondern auch seinen Teamkollegen Lewis Hamilton und reihte sich hinter Vettel ein. Räikkönen und Hamilton gingen Rad an Rad in die erste Kurve und es kam, wie es kommen musste. Räikkönen touchierte in der folgenden Linkskurve Hamilton, der sich darauf hin von der Strecke drehte und das Feld von hinten aufrollen musste. Räikkönen verlor nicht all zu viele Plätze und konnte ohne spürbare Probleme weiter fahren. Er bekam jedoch Ärger von der Rennleitung für diese Kollision. Er erhielt eine 10 Sekunden Strafe für einen Unfall, für den Vettel im Zweikampf mit Bottas in Frankreich nur 5 Sekunden bekam. Weiter hinten rutschte der Mexikaner Sergio Perez über die Strecke in Richtung Boxenausfahrt. Nur knapp verfehlte er Sirotkin, der zusammen mit Stroll und Hartley aus der Box startete.
In den folgenden Runden jammerte Hamilton über angebliche Schäden am Mercedes. Doch die Zeiten sagten anderes aus. Runde um Runde überholte der Brite seine Konkurrenten, bis er in Runde 22, begünstigt von den Stopps der anderen Piloten, auf Position zwei lag. Eine Runde später ließ er seinen Teamkollegen Valtteri Bottas vorbei, der auf der Jagd nach dem Spitzenreiter Sebastian Vettel war. In Runde 25 kam dann auch Vettel rein und sortierte sich auf Postion Sechs wieder ein. In der 33. Runde schloss sich das DRS von Marcus Ericsson nicht rutschte von der Strecke und krachte fast ungebremst in die Reifenstapel. Der Schwede blieb unverletzt, musste jedoch nach dem harten Aufprall ins Medical Center. Die Rennleitung holte das Safetycar raus. Unter Anderem profitierte Hamilton von diesem Ausbremsen und konnte auf die Spitze wieder aufschließen. Doch Ferrari nutzte die Gelegenheit und holte, wie auch Red Bull, beide Piloten zum Reifenwechsel an die Box. Die Mercedes fuhren weiter. Nach den Stopps sortierte sich Vettel als Zweiter hinter Bottas ein. Dahinter Hamilton, Verstappen und Kimi Räikkönen.
Wieder ein mal jammerte Hamilton über die verpasste Chance, Reifen zu wechseln und meinte dauern, wie er mit den alten Schluffen an Vettel vorbeikommen soll.
Als dann das Safetycar wieder die Strecke verließ, machte Bottas beim Start sehr langsam und ließ Vettel keine chance zu reagieren. Doch das Rennen war nur kurz frei gegeben, da sich die Piloten Sainz und Grosjean zu nahe kamen. Dabei rutschte Sainz in den Haas von Grosjean. Beide schlitterten über die Strecke und blieben nach einer leichten Berührung mit den Reifenstapels an diesen stehen. Das Aus für beide Piloten. Wieder musste das Safetycar raus. Auch nach dem nächsten Neustart blieb die Reihenfolge erst mal unverändert. Bottas vor Vettel, Hamilton, Verstappen und Räikkönen. An mehreren stellen versuchte Vettel an Bottas mit den besseren Reifen vorbei zu kommen, doch Bottas machte immer zu und ließ Vettel keine Chance. Räikkönen machte es besser und überholte in der 43. Runde Max Verstappen und machte nun Jagd nach Lewis Hamilton. Die ersten vier Piloten lagen nur wenige Sekunden voneinander entfernt. Sie lieferten sich atemberaubende Zweikämpfe. In der 47. Runde ging Vettel mit einem Überraschungsangriff an Bottas vorbei. Nur eine Runde später ging auch Hamilton an den Finnen vorbei. Es sah wie Stallregie aus, doch eine weitere Runde später musste auch Bottas, mir schlechter werdenden Reifen auch Räikkönen ergeben. In den letzten Runden kontrollierte Vettel das Feld und ließ den Briten hinter sich, der wiederum die Angriffe von Räikkönen abwehren musste. Am Ende holte sich Sebastian Vettel im Ferrari die 25 WM Punkte aus Großbritannien und baute seine WM Führung auf 8 Punkte Vorsprung aus. Hamilton musste sich mit den 18 Punkten für den zweiten Platz zufrieden geben. Beim Interview nach dem Rennen erschien Hamilton nicht und verzog sich beleidigt in den Raum vor der Siegerehrung. Kein schönes Verhalten eines Weltmeisters, sich seinen Fans auch nach einer Niederlage nicht zu zeigen. Zwar gratulierte er den Sieger Sebastian Vettel, würdigte aber Räikkönen nach dessen Crash in der Startphase keines Blickes. Schon bei dem obligatorischen Photo der drei Sieger des Qualifying erschien Hamilton nicht uns ließ seine beiden Ferrari Kollegen alleine stehen, die dann, als Hamilton doch auftauchte, kurz darauf verschwanden. Mal schauen, wie das Duell in den nächsten Rennen weiter geht. Das nächste Rennen ist wieder in Deutschland auf den Hockenheimring am 22.Juli 2018.