Der Grand Prix von Mexiko wurde von einem rekordbrechenden Triumph des Weltmeisters Max Verstappen geprägt, der seinen 17. Saisonsieg feierte. Doch das Rennen begann mit Drama, als Charles Leclerc auf der Einführungsrunde ausfiel. Beim Start behauptete Verstappen die Führung, während hinter ihm ein heftiger Zusammenstoß zwischen Alex Albon und Kevin Magnussen zu einer Rennunterbrechung führte.
Nach dem Neustart zeigte sich Verstappen erneut souverän, doch der wahre Nervenkitzel entfaltete sich im Kampf um Platz drei zwischen Fernando Alonso und Sergio Perez, mit atemberaubenden Überholmanövern bis zur Ziellinie. Lando Norris sicherte sich den zweiten Platz, während Alonso auf dem Podium stand und Perez knapp hinter sich ließ.
Lance Stroll und Carlos Sainz folgten auf den Plätzen fünf und sechs, wobei Pierre Gasly als bester Alpine-Pilot auf dem siebten Platz ins Ziel kam. Lewis Hamilton beendete einen schwierigen Tag im Mercedes auf Platz acht. Nico Hülkenberg, der im Rennverlauf zwischenzeitlich auf Platz zwölf vorgerückt war, konnte sich im Laufe des Rennens trotz des Startcrashs und der anschließenden Herausforderungen behaupten.
Das Rennen begann mit einem Schock für die Ferrari-Fans, als Leclerc aufgrund eines technischen Defekts ausschied. Beim Start kam es zu einem massiven Crash zwischen Albon und Magnussen, der das Safety Car auf die Strecke brachte und schließlich zur Unterbrechung des Rennens führte. In diesem Durcheinander wurde auch Hülkenberg in eine Kollision verwickelt, die aber glücklicherweise ohne schwerwiegende Folgen für ihn blieb. Beim Neustart zeigte Verstappen erneut eine meisterhafte Leistung und behauptete sich gegenüber Norris. Alonso fuhr auf der Jagd nach einem Podiumsplatz spektakuläre Manöver und lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Perez, das bis zur letzten Runde anhielt. Im Mittelfeld arbeitete sich Hülkenberg mühevoll nach vorne und zeigte trotz der frühen Kollision eine solide Fahrt. Obwohl er keine Punkte sammeln konnte, bewies er erneut seine Konstanz im Rennbetrieb.
Das Rennen war nicht nur ein Test der Fahrerfähigkeiten, sondern auch ein Schachspiel der Strategen. Reifenwechsel und taktische Entscheidungen beeinflussten das Rennergebnis erheblich. Perez und Hamilton zeigten beispielsweise eindrucksvoll, wie entscheidend die Reifenwahl sein kann, wobei Perez schlussendlich den Kürzeren zog und den dritten Platz an Alonso abgeben musste.