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Saudi Arabien Saudi Arabien GP
Saudi Arabien Qualifying

Red Bull und Ferrari dominieren Qualifying in Jeddah, Hülkenberg scheidet früh aus

Dschidda | 08.03.2024 16:00 UTC
Bericht

Im Qualifying zum Großen Preis von Saudi-Arabien 2024 sicherte sich Red Bull-Pilot Max Verstappen die Pole Position, indem er Ferrari-Pilot Charles Leclerc um drei Zehntelsekunden übertraf, während Sergio Pérez im zweiten Red Bull die dritte Position einnahm. Leclerc gelang es in seinem letzten Versuch, Pérez zu überholen und sich den Platz in der ersten Startreihe zu sichern. Fernando Alonso, Oscar Piastri und George Russell zeigten ebenfalls starke Leistungen, während Nico Hülkenberg aufgrund eines technischen Problems im Q2 ausschied.


Q1

Das Qualifying begann mit starken Leistungen von Red Bull und Ferrari. Pérez setzte sich zunächst an die Spitze, wurde aber bald von Verstappen überholt. Charles Leclerc arbeitete sich auf den zweiten Platz vor, gefolgt von Aston Martin-Pilot Fernando Alonso und anderen. Valtteri Bottas und die Alpine-Piloten Esteban Ocon und Pierre Gasly schieden früh aus, während Zhou Guanyu nach Reparaturen infolge eines Unfalls im freien Training keine Zeit setzen konnte.

Q2

George Russell eröffnete die zweite Session mit einem starken Lauf, wurde aber bald von anderen überholt. Nico Hülkenberg musste sein Fahrzeug aufgrund eines Leistungsverlusts abstellen, was zu einer Unterbrechung führte. Nach der Wiederaufnahme setzte Verstappen die Bestzeit, dicht gefolgt von Alonso und Leclerc. Pérez, Piastri und Russell zeigten ebenfalls gute Leistungen, während Hülkenberg zusammen mit Oliver Bearman im Ferrari, Alexander Albon im Williams, Kevin Magnussen im Haas und Daniel Ricciardo (Racing Bull) ausschied.

Q3

In der entscheidenden Session legte Verstappen früh vor und sicherte sich mit einem bemerkenswerten Vorsprung die vorläufige Pole Position. Obwohl sich Red Bull auf den ersten Plätzen behauptete, gelang es Leclerc, Pérez für den zweiten Startplatz zu überholen. Alonso, Piastri, Russell und Hamilton zeigten ebenfalls starke Leistungen und rundeten die Top 8 ab. Yuki Tsunoda wurde im Racing Bull Neunter vor Aston Martin Pilot Lance Stroll, der die Top Ten komplettierte.

In einer überraschenden Meldung wurde bekannt gegeben, dass Carlos Sainz, der erfahrene Pilot des Ferrari-Teams, den Großen Preis von Saudi-Arabien nicht bestreiten können. Eine akute Blinddarmentzündung zwang den 29-jährigen Spanier zur Absage, nachdem er bereits am Medientag durch Abwesenheit glänzte. Trotz seiner Teilnahme an den ersten beiden Trainingssitzungen, die er als besonders herausfordernd beschrieb, hat das Ferrari-Team entschieden, ihn für den Rest des Wochenendes aus dem Spiel zu nehmen.

In Sainz\' Abwesenheit wird Oliver Bearman, der junge britische Nachwuchsfahrer, sein sensationelles Debüt in der Formel 1 geben. Ursprünglich für das F2-Championship-Rennen in Dschidda gesetzt, wo er die Pole Position innehatte, wird Bearman nun stattdessen im Cockpit des Ferrari sitzen.

Oliver Bearman, ein aufstrebender Stern am Motorsporthimmel, begann seine Karriere im Alter von acht Jahren im Karting und hat seitdem eine beeindruckende Laufbahn hingelegt. 2021 schrieb er Geschichte, indem er als erster Fahrer sowohl die deutschen als auch die italienischen F4-Meisterschaften gewann. Kurz darauf wurde er in die renommierte Ferrari Driver Academy aufgenommen. Nach einem erfolgreichen Jahr in der F3, in dem er den dritten Platz belegte, stieg Bearman in die F2 auf und bewies sein Können erneut.

Bearmans Fähigkeiten wurden bereits in seinem Formel-1-Trainingsdebüt in Mexiko-Stadt deutlich, wo er die Erwartungen übertraf und sich als wahres Naturtalent erwies. Seine professionelle Herangehensweise und sein präzises Feedback haben ihn bereits jetzt als einen Fahrer etabliert, den man im Auge behalten sollte.

Turbulenzen bei Red Bull Racing: Christian Horner im Zentrum der Kontroverse

In den letzten Wochen hat sich die Atmosphäre innerhalb des Formel-1-Teams Red Bull Racing merklich verdichtet. Im Mittelpunkt der Unruhen: Teamchef Christian Horner. Bekannt für seine strategische Finesse und seinen Beitrag zum Erfolg des Teams, steht Horner nun im Zentrum einer Kontroverse, die das Potenzial hat, die Teamdynamik grundlegend zu verändern.

Die Gerüchteküche brodelt: Eine interne Ermittlung gegen Horner soll im Gange sein, ausgelöst durch Vorwürfe einer nicht näher spezifizierten Affäre. Diese Entwicklungen setzen den Teamchef unter erheblichen Druck und werfen Fragen über seine Zukunft bei Red Bull Racing auf.

Die Situation wird zusätzlich durch einen offensichtlichen Machtkampf innerhalb des Teams kompliziert. Helmut Marko, ein enger Vertrauter von Weltmeister Max Verstappen und eine Schlüsselfigur im Red Bull Racing-Universum, soll laut Medienberichten bald das Team verlassen müssen. Ein entscheidender Grund dafür könnte seine kritische Haltung gegenüber Horner sein. Diese internen Spannungen könnten tiefgreifende Auswirkungen auf die Teamstruktur und die Leistung auf der Rennstrecke haben.

Max Verstappen, der amtierende Weltmeister und Aushängeschild von Red Bull, hat sich zu den Vorfällen geäußert und seine Unterstützung für bestimmte Teammitglieder, einschließlich seines Vaters Jos, bekräftigt. Die Loyalität des jungen Champions wird als entscheidender Faktor in diesem internen Konflikt angesehen.

Inmitten dieser Turbulenzen hat Horner Berichten zufolge versucht, die Wogen zu glätten, indem er sich mit dem Management von Verstappen traf. Diese Treffen zielen darauf ab, die Spannungen zu entschärfen und eine gemeinsame Basis für die Zukunft zu finden. Doch die Frage bleibt: Kann Red Bull Racing diese internen Herausforderungen überwinden und sich wieder auf den Rennsport konzentrieren?

Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für die Zukunft von Christian Horner und das gesamte Red Bull Racing-Team. Während die Formel-1-Welt gespannt auf weitere Entwicklungen wartet, steht eines fest: Die Saison 2024 könnte eine der turbulentesten in der Geschichte von Red Bull Racing werden.

Ergebnisse
Gesamtergebnis
PosFahrer Q1 Q2 Q3
1 1:28.171 (1.) 1:28.033 (1.) 1:27.472 (1.)
2 1:28.318 (3.) 1:28.112 (2.) 1:27.791 (2.)
3 1:28.638 (4.) 1:28.467 (6.) 1:27.807 (3.)
4 1:28.706 (5.) 1:28.122 (3.) 1:27.846 (4.)
5 1:28.755 (7.) 1:28.343 (4.) 1:28.089 (5.)
6 1:28.805 (8.) 1:28.479 (7.) 1:28.132 (6.)
7 1:28.749 (6.) 1:28.448 (5.) 1:28.316 (7.)
8 1:28.994 (11.) 1:28.606 (10.) 1:28.460 (8.)
9 1:28.988 (10.) 1:28.564 (8.) 1:28.547 (9.)
10 1:28.250 (2.) 1:28.578 (9.) 1:28.572 (10.)
11 1:28.984 (9.) 1:28.642 (11.) –
12 1:29.107 (15.) 1:28.980 (12.) –
13 1:29.069 (14.) 1:29.020 (13.) –
14 1:29.065 (13.) 1:29.025 (14.) –
15 1:29.055 (12.) - (15.) –
16 1:29.179 (16.) – –
17 1:29.475 (17.) – –
18 1:29.479 (18.) – –
19 1:29.526 (19.) – –
20 DNF (20.) – –
Q1
PosFahrer Zeit Gap Intervall Runden
1 1:28.171 – – 6
2 1:28.250 +0.079 +0.079 8
3 1:28.318 +0.147 +0.068 8
4 1:28.638 +0.467 +0.320 6
5 1:28.706 +0.535 +0.068 8
6 1:28.749 +0.578 +0.043 8
7 1:28.755 +0.584 +0.006 8
8 1:28.805 +0.634 +0.050 8
9 1:28.984 +0.813 +0.179 9
10 1:28.988 +0.817 +0.004 6
11 1:28.994 +0.823 +0.006 9
12 1:29.055 +0.884 +0.061 8
13 1:29.065 +0.894 +0.010 6
14 1:29.069 +0.898 +0.004 8
15 1:29.107 +0.936 +0.038 8
16 1:29.179 +1.008 +0.072 9
17 1:29.475 +1.304 +0.296 10
18 1:29.479 +1.308 +0.004 9
19 1:29.526 +1.355 +0.047 9
20 DNF +0.000 +-1.355 2
Q2
PosFahrer Zeit Gap Intervall Runden
1 1:28.033 – – 6
2 1:28.112 +0.079 +0.079 8
3 1:28.122 +0.089 +0.010 3
4 1:28.343 +0.310 +0.221 8
5 1:28.448 +0.415 +0.105 9
6 1:28.467 +0.434 +0.019 7
7 1:28.479 +0.446 +0.012 8
8 1:28.564 +0.531 +0.085 6
9 1:28.578 +0.545 +0.014 5
10 1:28.606 +0.573 +0.028 9
11 1:28.642 +0.609 +0.036 9
12 1:28.980 +0.947 +0.338 8
13 1:29.020 +0.987 +0.040 9
14 1:29.025 +0.992 +0.005 6
15 - +0.000 +-0.992 2
Q3
PosFahrer Zeit Gap Intervall Runden
1 1:27.472 – – 6
2 1:27.791 +0.319 +0.319 7
3 1:27.807 +0.335 +0.016 6
4 1:27.846 +0.374 +0.039 6
5 1:28.089 +0.617 +0.243 6
6 1:28.132 +0.660 +0.043 6
7 1:28.316 +0.844 +0.184 5
8 1:28.460 +0.988 +0.144 6
9 1:28.547 +1.075 +0.087 6
10 1:28.572 +1.100 +0.025 6
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