Bericht
Beim unfallreichsten Qualifying der Saison mit drei Abbrüchen und drei weiteren Abflügen gewinnt Sebastian Vettel im Red Bull vor Jarno Trulli (Toyota) und Lewis Hamilton im KERS – McLaren Mercedes. Adrian Sutil wurde im Force India Vierter vor Rubens Barrichello (BrawnGP) und Nick Heidfeld im BMW – Sauber. WM – Spitzenreiter Jenson Button schaffte es nur auf die Position Sieben vor Kimi Räikkönen im Ferrari. Neunter im Qualifying wurde Heikki Kovalainen, der im McLaren Mercedes in Q3 einen Abflug hatte und keine schnelle Runde hinlegen konnte. Ebenfalls ohne schnelle Runde in Q3 blieb Sebastien Buemi im Toro Rosso, der nach seinem Unfall im ersten Qualifying noch mal fahren konnte, dann jedoch am Ende von Q2 nach einem weiteren Unfall das Qualifying beenden musste und eine Gelbphase auslöste, dir möglicherweise frü den ein oder anderen Fahrer noch eine Strafe zur Folge haben könnte, weil sie an der Unfallstelle zu schnell gefahren sind. Nico Rosberg (Williams – Toyota) wurde im Qualifying Elfter vor Fernando Alonso im Renault, Robert Kubica (BMW – Sauber) und Timo Glock, der im zweiten Qualifying mit einem heftigen Einschlag ein Abbruch von Q2 verursachte. Möglicherweise kann Glock am Sonntag beim Rennen nicht teil nehmen, da er sich, nach bisherigen Angaben am Bein verletzt haben soll. Wird Toyota nun den Testfahrer Kobayashi, der schon am Freitag in Cockpit saß, an den Start bringen dürfen? Jaime Alguersuari (Toro Rosso) flog ebenfalls in Q2 mit anschließendem Abbruch ab und platzierte sich auf den Fünfzehnten Startplatz. Sechzehnter wurde Giancarlo Fisichella (Ferrari) vor Lokalmatador Kazuki Nakajima (Williams), Romain Grosjean (Renault) und Vitantonio Liuzzi (Force India). Mark Webber, der schon im 3. Training abflog und seinen Red Bull schwer beschädigte, konnte am Qualifying nicht teil nehmen und wird, mit einem neuen Motor, als Letzter starten.
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[PIC1]Motorsport-Magazin.com - Zwei Deutsche spielten die Hauptrolle im Qualifying in Suzuka: Sebastian Vettel war der Glücklich. Er fuhr auf die Pole Position für das Rennen am Sonntag. Timo Glock war der Pechvogel. Er hatte im zweiten Qualifyingabschnitt einen heftigen Unfall und musste mit einer Beinverletzung und Rückenbeschwerden ins Krankenhaus geflogen werden. Davon abgesehen geht es dem Toyota-Piloten den Umständen entsprechend gut.
Neben Vettel geht Glocks Teamkollege Jarno Trulli von Startplatz 2 in das Toyota-Heimspiel. Aus Reihe 2 starten die ehemaligen F3-Teamkollegen Lewis Hamilton und Adrian Sutil. Der beste Brawn GP-Pilot ist Rubens Barrichello auf Position 5 - vor Nick Heidfeld, Jenson Button und Kimi Räikkönen.
"Ich bin sehr zufrieden", sagte Vettel. "In Singapur und hier scheinen wir wieder zu alter Stärke gefunden zu haben. Das müssen wir im Rennen bestätigen. Ich hoffe, dass alles gut klappt und wir am Ende auf dem Podium stehen."
Nach drei Unfällen und zwei Unterbrechungen in der zweiten Qualifyingsession begann auch Session drei mit einem Unfall: Heikki Kovalainen verlor in der Degner-Kurve die Kontrolle über seinen McLaren und schlug leicht im Reifenstapel ein. Der Pilot blieb unverletzt. Das Qualifying wurde jedoch zur Bergung seines Silberpfeils zum dritten Mal an diesem Tag unterbrochen
[PIC3]Gleich zwei Mal musste das zweite Qualifying unterbrochen werden. Zunächst wegen eines Abflugs von Jaime Alguersuari, dann kurz darauf wegen eines Unfalls von Timo Glock. Der gesundheitlich angeschlagene Toyota-Pilot schlug in der Schlusskurve in der Streckenrandbegrenzung ein und bohrte sich in die Reifenstapel.
Glock wollte zunächst aus eigener Kraft aus dem Auto aussteigen, musste dann aber doch lange geborgen werden. Er hat eine Schnittwunde am linken Bein und klagt über Rückenschmerzen. Die Bilder von seinem Auto zeigen auch einen möglichen Chassisriss an der linken Seite, mit der das Auto in den Reifenstapel einschlug. Nach ersten Informationen geht es ihm den Umständen entsprechend gut.
[PIC4]Beim Abtransport mit dem Krankenwagen ins Medical Centre winkte er bereits den Zuschauern und gab den Daumen nach oben. Danach wurde er mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Yokkaichi geflogen, um ihn vorsichtshalber noch einmal genau zu durchleuchten. Teamchef John Howett hofft jedoch, dass Glock am Sonntag antreten kann.
Zum ersten Mal erreichte der junge Spanier Jaime Alguersuari das zweite Qualifying. Daran erfreuen durfte er sich nicht lange: Auf seiner ersten Runde in Q2 rutschte er in der Degner-Kurve durchs Kiesbett und fuhr frontal in die Reifenstapel. Das Qualifying wurde sofort unterbrochen, Alguersuari blieb jedoch unverletzt.
[PIC6]"Man hat speziell an der Stelle viel Speed und muss mit viel Selbstvertrauen rein", erklärt Alguersuari. "Dann kommt Kurve neun, da will man weiterpushen und dann geht der Platz aus. Ich war zu schnell mit neuen Reifen und habe mich auf dem Gras gedreht. Dann hatte ich keine Chance mehr."
In den Schlusssekunden des Q2 schlug auch der zweite Toro Rosso Pilot Sebastien Buemi nach einem Ausritt an der Leitplanke an und beschädigte sich sein Auto. Der Mitte Fahrbahn liegende Frontflügel des STR-Boliden löste eine Gelbphase aus, die die letzten Runden einiger Fahrer behinderte. So scheiterten Nico Rosberg und Fernando Alonso im Q2. Rubens Barrichello und Jenson Button hatten sich ihren einzigen Anlauf bis zum Ende aufgespart und fuhren in den Augen von Alonso und Renault zu schnell durch den letzten Sektor mit der Gefahrstelle. Die Rennkommissare werden diesen Vorfall nach dem Qualifying untersuchen. Button und Barrichello drohen Strafen.
Bereits im ersten Qualifying verabschiedeten sich Giancarlo Fisichella, Kazuki Nakajima, Romain Grosjean und Tonio Liuzzi, dem als 19. die Strafversetzung um fünf Plätze wegen eines Getriebewechsels keinen Nachteil mehr bringt.
Webber: Start aus der Boxengasse
[PIC5]Gar nicht am Qualifying teilnehmen konnte Mark Webber. Der Australier war im 3. Freien Training am Samstagvormittag in der zweiten Degner-Kurve von der Strecke abgekommen und in die Reifenstapel abgeflogen. Da das Chassis seines Red Bull Boliden irreparabel beschädigt wurde und gewechselt werden muss, wird er das Rennen aus der Boxengasse in Angriff nehmen.
"Wenn man an die Vorbereitung denkt, die in so einem Wochenende steckt, ist es sehr hart für uns alle, nicht die Chance auf eine vernünftige Startposition zu haben", sagt Webber. "Es war kein schlimmer Unfall, aber das Chassis wurde zu stark beschädigt. Es gibt heute keine Ersatzautos mehr und das ist die Folge davon. Schade."
© adrivo Sportpresse GmbH (www.motorsport-magazin.com)
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[PIC1]Motorsport-Magazin.com - Zwei Deutsche spielten die Hauptrolle im Qualifying in Suzuka: Sebastian Vettel war der Glücklich. Er fuhr auf die Pole Position für das Rennen am Sonntag. Timo Glock war der Pechvogel. Er hatte im zweiten Qualifyingabschnitt einen heftigen Unfall und musste mit einer Beinverletzung und Rückenbeschwerden ins Krankenhaus geflogen werden. Davon abgesehen geht es dem Toyota-Piloten den Umständen entsprechend gut.
Neben Vettel geht Glocks Teamkollege Jarno Trulli von Startplatz 2 in das Toyota-Heimspiel. Aus Reihe 2 starten die ehemaligen F3-Teamkollegen Lewis Hamilton und Adrian Sutil. Der beste Brawn GP-Pilot ist Rubens Barrichello auf Position 5 - vor Nick Heidfeld, Jenson Button und Kimi Räikkönen.
"Ich bin sehr zufrieden", sagte Vettel. "In Singapur und hier scheinen wir wieder zu alter Stärke gefunden zu haben. Das müssen wir im Rennen bestätigen. Ich hoffe, dass alles gut klappt und wir am Ende auf dem Podium stehen."
Nach drei Unfällen und zwei Unterbrechungen in der zweiten Qualifyingsession begann auch Session drei mit einem Unfall: Heikki Kovalainen verlor in der Degner-Kurve die Kontrolle über seinen McLaren und schlug leicht im Reifenstapel ein. Der Pilot blieb unverletzt. Das Qualifying wurde jedoch zur Bergung seines Silberpfeils zum dritten Mal an diesem Tag unterbrochen
[PIC3]Gleich zwei Mal musste das zweite Qualifying unterbrochen werden. Zunächst wegen eines Abflugs von Jaime Alguersuari, dann kurz darauf wegen eines Unfalls von Timo Glock. Der gesundheitlich angeschlagene Toyota-Pilot schlug in der Schlusskurve in der Streckenrandbegrenzung ein und bohrte sich in die Reifenstapel.
Glock wollte zunächst aus eigener Kraft aus dem Auto aussteigen, musste dann aber doch lange geborgen werden. Er hat eine Schnittwunde am linken Bein und klagt über Rückenschmerzen. Die Bilder von seinem Auto zeigen auch einen möglichen Chassisriss an der linken Seite, mit der das Auto in den Reifenstapel einschlug. Nach ersten Informationen geht es ihm den Umständen entsprechend gut.
[PIC4]Beim Abtransport mit dem Krankenwagen ins Medical Centre winkte er bereits den Zuschauern und gab den Daumen nach oben. Danach wurde er mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Yokkaichi geflogen, um ihn vorsichtshalber noch einmal genau zu durchleuchten. Teamchef John Howett hofft jedoch, dass Glock am Sonntag antreten kann.
Zum ersten Mal erreichte der junge Spanier Jaime Alguersuari das zweite Qualifying. Daran erfreuen durfte er sich nicht lange: Auf seiner ersten Runde in Q2 rutschte er in der Degner-Kurve durchs Kiesbett und fuhr frontal in die Reifenstapel. Das Qualifying wurde sofort unterbrochen, Alguersuari blieb jedoch unverletzt.
[PIC6]"Man hat speziell an der Stelle viel Speed und muss mit viel Selbstvertrauen rein", erklärt Alguersuari. "Dann kommt Kurve neun, da will man weiterpushen und dann geht der Platz aus. Ich war zu schnell mit neuen Reifen und habe mich auf dem Gras gedreht. Dann hatte ich keine Chance mehr."
In den Schlusssekunden des Q2 schlug auch der zweite Toro Rosso Pilot Sebastien Buemi nach einem Ausritt an der Leitplanke an und beschädigte sich sein Auto. Der Mitte Fahrbahn liegende Frontflügel des STR-Boliden löste eine Gelbphase aus, die die letzten Runden einiger Fahrer behinderte. So scheiterten Nico Rosberg und Fernando Alonso im Q2. Rubens Barrichello und Jenson Button hatten sich ihren einzigen Anlauf bis zum Ende aufgespart und fuhren in den Augen von Alonso und Renault zu schnell durch den letzten Sektor mit der Gefahrstelle. Die Rennkommissare werden diesen Vorfall nach dem Qualifying untersuchen. Button und Barrichello drohen Strafen.
Bereits im ersten Qualifying verabschiedeten sich Giancarlo Fisichella, Kazuki Nakajima, Romain Grosjean und Tonio Liuzzi, dem als 19. die Strafversetzung um fünf Plätze wegen eines Getriebewechsels keinen Nachteil mehr bringt.
Webber: Start aus der Boxengasse
[PIC5]Gar nicht am Qualifying teilnehmen konnte Mark Webber. Der Australier war im 3. Freien Training am Samstagvormittag in der zweiten Degner-Kurve von der Strecke abgekommen und in die Reifenstapel abgeflogen. Da das Chassis seines Red Bull Boliden irreparabel beschädigt wurde und gewechselt werden muss, wird er das Rennen aus der Boxengasse in Angriff nehmen.
"Wenn man an die Vorbereitung denkt, die in so einem Wochenende steckt, ist es sehr hart für uns alle, nicht die Chance auf eine vernünftige Startposition zu haben", sagt Webber. "Es war kein schlimmer Unfall, aber das Chassis wurde zu stark beschädigt. Es gibt heute keine Ersatzautos mehr und das ist die Folge davon. Schade."
© adrivo Sportpresse GmbH (www.motorsport-magazin.com)
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