Bericht
Knapp drei Minuten vor Ende des dritten Qualifying raste Sergio Pérez im Sauber F1 Ferrari beim Großen Preis von Monaco seitlich in die Streckenbegrenzung. Bei der Ausfahrt aus dem Tunnel brach sein Bolide aus und krachte zuerst rechts in die Seitenbegrenzung der Strecke. Danach schoss der Mexikaner ungebremst seitlich mit der rechten Seite in die Begrenzung am Ende des Tunnelausgang. Nach mehreren Minuten konnte der Sauber Pilot aus seinem Wagen geborgen und ins nahegelegene Hospital gebracht werden werden. Informationen über seinen Gesundheitszustand dringen nur spärlich nach Außen. Es wurde berichtet, dass er wohl schmerzen an den Beinen hatte, aber es sei nichts gebrochen. Für Sebastian Vettel war es jedoch ein recht erfolgreicher Tag. Mit einer 1:13,559 katapultierte sich der Heppenheimer an die Spitze und wird am Sonntag vor Jenson Button (McLaren Mercedes), Teamkollege Mark Webber und Ferrari Blitzstarter Fernando Alonso an den Start gehen. Michael Schumacher (MercedesGP) wurde Fünfter vor Felipe Massa (Ferrari) und Lewis Hamilton (McLaren Mercedes), der erst von Felipe Massa in seiner schnellen Runde unbeabsichtigt aufgehalten wurde und dann in seiner nächsten Runde diese wegen dem Pérez Unfall abbrechen musste. Da der Brite auch noch in seiner schnellen Runde an einer Schikane abkürzte, wurde Hamilton's Bestzeit aberkannt und muss als Neunter ins Rennen gehen. Nico Rosberg hatte im dritten freien Training am Morgen fast den gleichen Unfall wie Pérez, verpasste jedoch zum Glück um nur wenige Zentimeter die Streckenbegrenzung, in der der Mexikaner eingeschlagen war. Nach schnellen Reparaturarbeiten am MercedesGP konnte Rosberg noch am Qualifying teil nehmen und Qualifizierte sich auf Position Sieben vor Pastor Maldonado, der im Williams wieder ein mal glänzen konnte. Sergio Pérez, sollte er doch noch bis Sonntag einsatzbereit sein, wird von Position Zehn aus ins Rennen gehen. Lotus Renault Pilot Vitaly Petrov wurde Elfter vor Rubens Barrichello (Williams), Kamui Kobayashi (Sauber) und den Force India Piloten Paul di Resta und Adrian Sutil. Nick Heidfeld (Lotus Renault) schaffte es nur auf Position Sechzehn vor Sebastien Buemi im Toro Rosso. Heikki Kovalainen (Team Lotus) schied schon im ersten Qualifying aus und startet vor Teamkollege Jarno Trulli, Jaime Alguersuari (Toro Rosso) und den Virgin Piloten Timo Glock und Jérôme D'Ambrosio. Vitantonio Liuzzi, der am Vormittag ebenfalls durch einen Unfall seinen HRT beschädigte, sowie sein Teamkollege Narain Karthikeyan (Probleme mit der Aufhängung) konnten am Qualifying nicht teil nehmen. Die Rennkommissare entschieden jedoch, beide HRT-Piloten zum Rennen zuzulassen. Grund seit die Rundenzeiten, die beide Fahrer in den Trainingssession gefahren waren. Diese hätten für das Einhalten der 107% - Regel ausgereicht.