Russell setzt in Monza die Bestzeit im dritten Freien Training
George Russell hat das dritte Freie Training zum Großen Preis von Italien in 1:22,219 für sich entschieden – und das mit lediglich 13 Runden, dem mit Abstand knappsten Programm im gesamten Feld. Dahinter reihten sich Lewis Hamilton und Max Verstappen ein, während Kimi Antonelli als Vierter für das zweite Mercedes im vorderen Feld sorgte. Bemerkenswert war die enge Staffelung an der Spitze: Die ersten acht Fahrer lagen innerhalb von etwas mehr als einer halben Sekunde. Für einen Ausrufer im Mittelfeld sorgte Arvid Lindblad, der seinen RB auf Rang sieben und damit vor Oscar Piastri im McLaren stellte.
Mercedes gibt den Takt vor
Russell brachte seine Bestzeit in einer auffallend kurzen Session heraus: Kein anderer Fahrer absolvierte weniger Umläufe, dennoch reichte es an die Spitze der Zeitenliste. Antonelli komplettierte mit Platz vier und 18 Runden ein solides Ergebnis für das Team, das damit zwei Autos in den Top vier platzierte.
Ferrari mit Hamilton vor heimischem Publikum
Hamilton fuhr die zweitschnellste Zeit und blieb dabei nur wenige Hundertstel hinter der Spitze. Sein Programm fiel mit 21 Runden deutlich umfangreicher aus als das des Trainingsschnellsten. Charles Leclerc kam im zweiten Ferrari über Rang sechs nicht hinaus, blieb aber ebenfalls in Schlagdistanz zur Bestzeit.
Verstappen und McLaren lauern
Verstappen sammelte 24 Runden und schloss die Session als Dritter ab. Bei McLaren war Lando Norris auf Position fünf der schnellere der beiden Piloten, Piastri musste sich mit Rang acht begnügen. Liam Lawson landete im zweiten Red Bull auf Platz zwölf.
Lindblad mischt das Mittelfeld auf
Lindblad ordnete sich als Siebter direkt hinter Leclerc ein und ließ damit einen McLaren hinter sich. Sein Teamkollege Yuki Tsunoda kam bei nur 16 gefahrenen Runden nicht über Rang 15 hinaus. Nico Hülkenberg belegte im Audi F1 mit 22 Umläufen den elften Platz und blieb damit knapp hinter Franco Colapinto im Alpine.
Lange Programme am Ende des Feldes
Die umfangreichsten Programme fuhren Alexander Albon und Carlos Sainz mit 29 beziehungsweise 28 Runden bei Williams, ohne sich damit vorn einordnen zu können. Fernando Alonso und Lance Stroll bildeten für Aston Martin die Ränge 19 und 22, dazwischen kamen Valtteri Bottas und Sergio Pérez für Cadillac ins Ziel der Session.