Ein hochspannendes Qualifying am Samstagnachmittag auf dem Circuit de Monaco endete mit einem knappen Triumph für Andrea Kimi Antonelli (Mercedes). In einem packenden Duell um die Pole-Position setzte sich der junge Italiener mit einer Rundenzeit von 1:12,051 durch. Nur 0,043 Sekunden trennten ihn am Ende von Max Verstappen (Red Bull), der sich in einer beeindruckenden Runde den zweiten Startplatz für das Rennen am Sonntag sicherte.
Das Podium der Startaufstellung komplettiert Lewis Hamilton (Ferrari), gefolgt von seinem Teamkollegen Charles Leclerc, der den vierten Platz belegte. Den fünften Rang sicherte sich Isack Hadjar (Red Bull), während George Russell (Mercedes) das erste Drittel des Feldes auf dem sechsten Platz abrundete.
Audi verpasst den Einzug ins Finale
Für das Audi-Team verlief das Qualifying enttäuschend. Trotz vielversprechender Leistungen in den vorangegangenen Trainingseinheiten gelang es Nico Hülkenberg nicht, den Einzug in das entscheidende Q3 zu meistern. Mit einer Zeit von 1:13,902 beendete der Deutsche die Session auf dem 13. Rang und verpasste damit den Sprung unter die besten zehn Fahrer.
Sein Teamkollege Gabriel Bortoleto erlebte einen schwierigen Auftakt. Der Brasilianer musste das Qualifying bereits nach einem Kontakt mit der Leitplanke im Bereich der Schwimmbad-Schikane in Q1 vorzeitig beenden, wodurch er auf dem 16. Startplatz landete.
Q1: Erste Ausfälle und ein früher Schreckmoment
In der ersten Session (Q1) galt es, sich einen Platz unter den besten 16 für den nächsten Durchgang zu sichern. Während sich die Favoriten souverän an die Spitze setzten, endete das Qualifying für Gabriel Bortoleto (Audi) vorzeitig. Nach einem Kontakt mit der Leitplanke in der Schwimmbad-Schikane war für den Brasilianer nach nur wenigen Minuten Schluss.
Q2: Das Aus für Hülkenberg im Mittelfeld
Das zweite Segment (Q2) war hart umkämpft. Die Abstände im Mittelfeld waren minimal, was die Anforderungen an eine perfekte Runde unterstrich. Nico Hülkenberg konnte sich in diesem Durchgang nicht entscheidend verbessern und belegte mit seiner Zeit von 1:13,902 den 13. Platz, womit der Einzug ins finale Top-10-Shootout knapp verpasst wurde.
Q3: Der Kampf um die Pole-Position
Im abschließenden Q3 trafen die zehn schnellsten Piloten aufeinander. Hier spitzte sich der Kampf um die Pole-Position zwischen den Mercedes- und Ferrari-Piloten sowie Max Verstappen zu. Andrea Kimi Antonelli lieferte in seiner finalen Runde das entscheidende Manöver und sicherte sich mit 1:12,051 den besten Startplatz für den Grand Prix am Sonntag. Max Verstappen konnte zwar noch einmal kontern, blieb aber am Ende um hauchdünne 0,043 Sekunden hinter dem Mercedes-Youngster zurück.